Regisseur James Gunn hat alles richtig gemacht! Die Einführung mit Star-Lords Vorgeschichte ist grossartig. Bei den anderen Figuren wird zwar lediglich an der Oberfläche gekratzt wird und man hofft, dass man im Verlauf der Franchise noch mehr über sie erfährt. Denn der Film sprüht nur so von spannenden Charakteren. Chris Pratt ist als Star-Lord die Idealbesetzung, weil ihm alle Fazetten (Abenteurer, Knalltüte, Romantiker) seines Filmcharakters jede Sekunde abnimmt. Eine eigentliche Geschichte erzählt der Film nicht, es ist viel eher ein grosses abenteuer, in dem sich eine Gruppe unterschiedlichster Charaktere innert kürzester Zeit zu einem verschworenen Team zusammenschweisst (die Avengers lassen grüssen). Dieser Team-Building Prozess bereitet dem Publikum dank jeder Menge Action und viel Humor viel Spass. Denn im Gegensatz zu Man of Steel beschränkt sich Guardians nicht auf sinnentleerte Action-Orgien, sondern setzt stattdessen auf viel Charme, Humor (es ist alles ist mit dabei: Slapstick, Ironie, popkulturelle Anspielungen) und einen verdammt kultigen Soundtrack.
Was Guardians of the Galaxy davon abhält, der nächste Star Wars zu sein, ist die vielleicht die Tatsache, dass er kein echter Game-Changer ist. Alles fühlt sich richtig an, aber wirklich neu ist es eben nicht. Vielleicht einfach nur besser als vieles was man sonst im Bereich Sci-Fi und Comic-Verfilmungen in den letzten Jahren serviert bekommen hat. Im Grunde fühlt es sich an als könnte der Film sich irgendwo im Star Wars Universum abspielen und so hat man ständig das Gefühl, Han Solo platzt jeden Moment herein, um sich den Guardians anzuschliessen. Das Gute daran: Sollte Star Wars VII uns alle enttäuschen, haben wir immer noch diesen wunderbaren Guardians of the Galaxy!
Tretet zur Seite, Avengers! Guardians of the Galaxy ist der mit Abstand coolste Blockbuster dieses Kino-Sommers und sogar der Beste aller Marvel-Filme!
Der Pilot und intergalaktische Vagabund Peter Quill (Chris Pratt), als „Star-Lord“ bekannt und immer auf der Suche nach kostbaren Relikten, gerät durch einen dummen Zufall zwischen die Fronten eines (welt-)allumfassenden Konfliktes. Bei seinem letzten Beutezug stiehlt er ohne es zu ahnen eine mysteriöse Super-Waffe, auf die offensichtlich das ganze Universum scharf ist, und macht sich damit nicht nur zum neuen Lieblingsfeind des gewieften Schurken Ronan. Denn wer immer diese Waffe besitzt, ist in der Lage, den gesamten Kosmos zu unterwerfen. Auf seiner wilden Flucht verbündet sich Quill notgedrungen mit einem bunt zusammengewürfelten Haufen Aussenseiter: dem waffenschwingenden Waschbären Rocket Racoon, dem intelligenten Baummenschen Groot, der ebenso rätselhaften wie tödlichen Gamora (Zoe Saldana) und dem raffinierten Drax the Destroyer (Dave Bautista). Unter dem Namen GUARDIANS OF THE GALAXY zieht diese ziemlich spezielle Heldentruppe gemeinsam in den Kampf um das Schicksal des gesamten Universums. Irgendjemand muss den Job ja erledigen!
In den Hauptrollen sind Chris Pratt (“Zero Dark Thirty”) als galaktischer Vagabund Quill, Zoe Saldana (“Star Trek Into Darkness”) als Kampfamazone Gamora und Ex-WWE-Champion Dave Bautista (“Riddick”) als rachsüchtiger Drax zu sehen. Baumwesen Groot und Waschbär Rocket werden in der englischen Originalfassung von Actionstar Vin Diesel (“The Fast & The Furious”-Reihe) und dem Oscar-nominierten Bradley Cooper (“Hangover I-III”, “Silver Linings”) gesprochen, während Lee Pace (“Der Hobbit 1-2”, “Pushing Daisies”) allen als Oberbösewicht Ronan das Leben schwer macht. Die mehrfach Oscar-nominierte Glenn Close (“Damages – Im Netz der Macht”) als Nova Prime Rael und Oscar®-Gewinner Benicio del Toro (“Che”, “Savages”) als der Collector sowie Djimon Hounsou (“Blood Diamond“) und John C. Reilly („Der Gott des Gemetzels“) runden den illustren Cast ab. Regie bei diesem interstellaren Comic-Spektakel führte James Gunn, der bereits mit „Super“ sein ausgesprochenes Faible für Skurriles bewiesen hat.
(Quelle: Blogbusters, The Walt Disney Company)
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